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![]() | Equipment Kleidung Eine der ersten Fragen, die sich jeder stellen wird, der zum ersten Mal mit in den Berg genommen wird, und nicht recht weiß was ihn erwartet, ist: Was ziehe ich an? Diese Frage scheint auf den ersten Blick recht banal hat es aber in sich. Auf jeden Fall wird man von erfahrenen Leuten die einen auf dieser ersten Tour begleiten auf diese Frage hören, es sollte warm sein, weil untertage stets Temperaturen zwischen 6-10 Grad Celsius herrschen. Also nicht gerade das, was man als warm bezeichnen würde. Zwar ist ein Pullover oder eine Fleecejacke beim Laufen oft zu warm, aber was zu viel ist kann man ausziehen, was fehlt jedoch nicht herbei zaubern. Gerade wenn man Pause macht und sitzt ist es wie beim Sport im Freien, man schwitzt, die Kleidung ist durch eine im Berg stets sehr hohe Luftfeuchtigkeit zusätzlich klamm und man fängt an zu frieren. Dies ist an sich nicht gerade schlimm weil man sich im Idealfall wieder mehr bewegt und einem wieder warm wird. Aber in einem ungünstigen Fall muss man länger im Berg ausharren oder pausieren, als man eigentlich vor hatte, und dann wird die warme Kleidung sehr wichtig. Also, Pullover, Fleecejacke oder etwas vergleichbares wenigstens dabei haben. Wer möchte kann auch zusätzlich zu langen Unterhosen oder Jogginghose greifen, die dann unter die Hose angezogen wird. Dreckig sollte sie werden können wird man wahrscheinlich als zweites zu hören bekommen. Wer einmal im Berg war, der weiß, es staubt, ist schlammig und zuweilen auch wirklich nass. Da sollte man nicht gerade die gute Garderobe anlegen, sondern eher alte Kleidungstücke denen man nicht nachtrauert wenn sie auch mal kaputt gehen sollten - vom Kriechen auf den Knien oder ähnlichem. Bewährt haben sich alte BW Panzerkombis oder allgemein alte BW Kleidung die man für sehr wenig Geld bekommen kann und für dieses auch ausreichend stabil ist. Wer sich etwas professioneller einkleiden möchte muss dafür schon etwas tiefer in die Tasche greifen und bekommt dafür aber einen so genannten Schlaz beim Ausstatter für Höhlenforschung. Dieser ist quasi beschaffen wie ein normaler Overall, nur dass er aus Nylon besteht, welches wesentlich resistenter gegen Nässe ist und so in Verbindung mit warmer Unterkleidung besser warm und trocken hält. Alles in allem gesagt sollte die Kleidung robust sein, warm halten, dreckig werden dürfen und im Idealfall auch noch aus Nylon oder etwas vergleichbar Wasser abweisendem sein. Schuhwerk Die Füße eines Befahrers, im Berg sein häufigstes und meist auch einziges Fortbewegungsmittel, sind in dieser Eigenart besonders zu schützen: gegen herum liegende Steine, herabfallenden Schutt, spitze Ecken und Kanten, Kälte und Nässe. Um all diesen Gefahren und Unannehmlichkeiten für die eigenen Füße abzuwenden eignen sich untertage vorzugsweise Wander- oder Armeestiefel sofern ein gewisser Wasserstand nicht überschritten wird. Sollte dies der Fall sein greift man zu kniehohen Gummistiefeln, die beim besonders verantwortungsvollen Befahrer auch noch einen Zehenschutzkappe aufweisen. Sollte der Wasserstand auch für Gummistiefel zu hoch sein, so bleiben noch so genannte Watstiefel die bis über die Oberschenkel reichen, oder Wathosen welche bis zur Brust Schutz vor dem kühlen Nass bieten und so auch das Durchqueren von stark gefluteten Stollen ermöglichen. Insgesamt würde man das Schuhwerk im Allgemeinen wohl als fest bezeichnen. So schützt es vor Verletzungen, gibt dem Fuß genügend Halt - auch auf schwerem Terrain, hält den Fuß warm und trocken. Es sollten auch rund um den Fuß genügend warme Socken vorhanden sein, denn auch hier gilt das gleiche wie für die restliche Kleidung was den Schutz vor Unterkühlung angeht. Nicht zu vernachlässigen sei aber auch die Bequemlichkeit der Schuhe, ohne ausreichenden Tragekomfort oder nicht eingelaufene Schuhe können lange Fußmärsche über harten, steinigen und unwegsamen Untergrund zur Tortur werden. Handschuhe Handschuhe werden von Person zu Person als mehr oder weniger wichtig angesehen wenn es in den Berg geht. Diese haben, wenn sie denn benutzt werden, weniger die Aufgabe die Hände vor Dreck oder Nässe zu befahren, als eher vor Verletzungen, die man sich gerade an den Händen im Berg schneller zuzieht als man denkt. Ob man dabei auf teures professionelles Material vertraut oder auf simple und günstige Arbeitshandschuhe aus dem Baumarkt bleibt jedem überlassen. Schützen tun beide erfahrungsgemäß gleich gut. Helm Beim Thema Helm verhält es sich fast genauso wie beim Thema Handschuhe. Manche erachten ihn als unbequem und lästig. Er drückt, ist schwer, man schwitzt unter ihm stärker und durch die wenigen zusätzlichen Zentimeter schrammt man auch das ein oder andere mal öfter an der Decke. Diesen unbequemen Aspekten stehen jedoch auch einige nützliche gegenüber. So soll der meistens Helm nicht, wie sich jeder Unwissende spontan denken würde, gegen Steine die von oben herab fallen schützen, wie man es in alten Gruben erwarten könnte, sondern vornehmlich gegen das Anstoßen des Kopfes an der Decke, alten Metalleinbauten oder anderen Dingen, die ernsthafte Verletzungen verursachen könnten. Gerade beim bergauf laufen guckt man oft eher vor die Füße als nach oben und wer einmal wirklich mit seinem Helm dabei einen Stein oder Metallträger getroffen hat, der weiß warum man nicht ohne Helm in den Berg gehen sollte. Der Kopf ist empfindlich und das nächste Krankenhaus in der Regel weit weg! Kopf schützen ist also Devise! Bei der Wahl des Helms hat man die Wahl zwischen Bauhelmen die in ihrer Beschaffenheit sehr stark denen aus dem heutigen Bergbau ähneln, Kletterhelmen oder, als Neuling, auch ein Fahrradhelm wenn nichts anderes zur Hand ist. Der wichtige Unterschied zwischen Fahrradhelmen und Bauhelmen oder Kletterhelmen ist jedoch der Aufbau. So sitzt der Fahrradhelm mit seiner Schale meist sehr dicht und nur durch dünne Polster getrennt vom Kopf. Der Kletter-, Bau- und Bergmannshelm hingegen besteht aus einer Hartplastikschale in der ein Netz aus Kunststoff oder Gewebe aufgehängt ist. Dieses hat einigen Abstand zur harten Schale und soll im Falle einer Kollision mit der Decke einen dämpfenden beziehungsweise abfedernden Effekt erzielen. Dies ist beim Fahrradhelm durch den geringen Abstand zum Kopf nur bedingt der Fall. Zusätzlich bietet der Helm auch noch gute Möglichkeiten ein Geleucht anzubringen, welches einem das Laufen, Klettern und Arbeiten mit den Händen erleichtert, weil diese nicht durch eine Handlampe belegt sind. Geleucht Das Licht, die Taschenlampe oder im Bergmanns Jargon das Geleucht, bilden quasi den Grundstein der Erkundung alter Gruben und Bergbauanlagen und sind auch die Lebensversicherung eines jeden Befahrers untertage. Jeder der einmal versucht hat ohne jegliches licht auch nur eine geringe strecke untertage zurückzulegen, wird schnell gemerkt haben wie schwer oder fast unmöglich es ist, sich in so einer Umgebung zu orientieren und den sicheren Rückweg zu finden, ganz zu schweigen davon ruhig zu bleiben. Daher ist stets darauf zu achten, dass das Geleucht vor jeder Befahrung auf seine Funktion und seinen ordnungsgemäßen Zustand hin überprüft werden. Das heißt: sind die Batterien voll? Habe ich mehr als genug Batterien dabei um im Notfall auch eine wesentlich längere Zeit als geplant genügend Licht zu haben? Genügend Batterien für jeden Lampentyp den ich dabei habe? Genug Ersatzlampen? Jeder Befahrer sollte mindestens noch ZWEI weitere Ersatzlampen dabei haben! Und diese sollten stets sofort einsatzfähig, also möglichst robust und immer mit frischen Batterien ausgestattet sein. Was das Geleucht selbst angeht hat sich im Laufe der letzten Jahre einiges getan. So gibt es noch viele Befahrer, die auf alte Grubenlampen wie etwa CEAG oder FRIWO setzen, da bei ihnen die Robustheit und Langlebigkeit dieser Lampen ganz klar im Vordergrund stehen, auch wenn diese im Vergleich zu neuerem Geleucht eine eher geringe Lichtausbeute bieten. Die genannten Lampen gehören, wie viele andere aus früherer zeit, noch zu jenen, die mit einer normalen Glühbirne betrieben werden. Im Gegensatz dazu hat sich in den letzten Jahren eine sehr schnelle Entwicklung auf dem Gebiet der Led Technik vollzogen. LED steht für: L-Light E-Emitting D-Diode Dabei kann man schon dem Namen entnehmen, dass es sich um einen Halbleiter, also eine Diode handelt. Das genaue Funktionsprinzip hier in allen Details zu erläutern würde das Ziel dieses Artikels zur grundlegenden Einführung bei weitem überschreiten. Nachzulesen ist dieses aber auf allseits bekannten Seiten wie Wikipedia.de o.ä. Das Grundlegende Prinzip der neueren Generation von Leds, auch High Power Leds? genannt, da diese heute im Gegensatz zu früher wesentlich höhere Ströme aufnehmen können, besteht darin, dass eine Halbleiterschicht durch Elektronen zu Schwingungen angeregt werden, bei denen Lichtwellen entstehen. Die Farbe der jeweiligen Led hängt dabei ganz spezifisch vom verwendeten Halbleitermaterial ab. So lässt sich zwar mittlerweile auch weißes Licht mit einer Led erzeugen, dies geschieht aber auf zwei verschiedene Art und Weisen. So gibt es Dioden die mehrere Halbleitermaterialien in einen sogenannten Chip vereinen. Dadurch werden verschiedene Wellenlängen, sprich Lichtfarben miteinander kombiniert, die letztendlich als weißes Licht wahrgenommen werden. Die zweite Möglichkeit weißes Licht zu erzeugen besteht darin, blaue Leds , die im übrigen wesentlich heller sind als andere Lichtfarben wie Rot oder Grün, mit einem Farbfilter zu kombinieren, der ,vor der Halbleiterschicht angebracht, die übermäßigen Blauanteile des Lichts weg filtert und das Licht so weiß erscheinen lässt. Durch eine in den letzten Jahren schnell voran geschrittene Entwicklung auf diesem Gebiet der Lichterzeugung werden mittlerweile auch Halogen- und Gasentladungslampen in ihrer Helligkeit weit übertroffen. Zudem liegt die Effizienz bei Leds weit höher als bei normalen Lampen mit Glühwendel. Zwar entstehen bei neuen Leds mit hoher Leistungsaufnahme auch wieder unerwünschte Nebeneffekte wie Wärme, welche auch ein großes Problem dieser Entwicklung darstellt, der effektive Nutzen jedoch ist bei gleicher Leistungsaufnahme um ein vielfaches höher. Wie bereits erwähnt, stellt Hitze ein großes Problem für Leds dar, welche diese ab einer bestimmten Temperatur massiv schädigen oder gar vollständig zerstören kann. Je kälter die Umgebungs- und Betriebstemperatur ist, desto größer ist die Effektivität und die Lebensdauer. Aus diesem Grund ist eine stets gute Kühlung ausschlaggebend. Zurzeit ist es so schon möglich, Lampensysteme für den Dauerbetrieb zu realisieren, die einen Lichtstrom von bis zu 2000 Lumen leisten können. Zum Vergleich, ein einzelner Halogen Scheinwerfer H7 eines PKW, hat einen Lichtstrom von ca. 1300 Lumen. Dies verdeutlicht vielleicht den enormen technischen Fortschritt auf diesem Gebiet. Werkzeug Beim Thema Werkzeug wird sich der ein oder andere Leser dieses Textes fragen, wofür denn bitte welches Werkzeug benötigt werden könnte. In was für einer Situation auch immer. Nun, es gibt zumindest in diesem Forum nicht nur die Fotographie Begeisterten, die uns mit ihren tollen Bildern immer wieder was zum Stöbern und Erinnern geben, sondern auch diejenigen, die gerne das ein oder andere tote Tier aus seinem steinernen Grab befreien. Genau, gemeint sind Fossiliensammler, die sich für alles, was einmal in grauer Vorzeit gelebt und über die Erde gelaufen, geschwommen oder geflogen ist, interessieren. Um dieses Thema nicht zu stark auszuweiten nur ein kleines Beispiel. Im Heimrevier dieses Teams, dem Mindener Revier, lassen sich hauptsächlich sogenannte Ammonithen finden. Um diese aus dem Gestein zu befreien werden im Regelfall ein schwerer Hammer oder Fäustel in Verbindung mit einem Meißel benutzt. Sonstige notwendige Werkzeuge die für allerlei kleine Probleme oder Arbeiten immer dabei sind und sich als nützlich erwiesen haben sind Multitools, Taschenmesser und vor allem, der Klappspaten! Ohne einen Klappspaten ein Loch zu suchen und zu finden, oder ein Vorhandenes zu bearbeiten, dürften reichlich schwer fallen. Zwar muss man einen Spaten nicht immer dabei haben, aber wenn man weiß es muss eventuell ein bisschen Erde bewegt werden, hat er sich als sehr nützlich und dabei nicht zu groß und schwer zum Mitnehmen erwiesen. Verpflegung Das Thema Verpflegung muss hier in zweierlei Hinsicht sehr genau behandelt werden. Zuerst den besseren von beiden. Gemäß dem Motto Ohne Mampf, kein Kampf fällt und steigt die Laune mit dem Essen. So sollte man immer auch auf kurzen Touren ein wenig Essbares bei sich führen. Man soll die Schwarzseherei nicht übertrieben, aber was zu kauen für den Fall man muss gezwungenermaßen länger in einer Grube verweilen als geplant, kann nicht verkehrt sein. Auch wenn dieser Fall nicht eintreten sollte, plötzlich eintretender Hunger kann auch unangenehm sein und einem die schönste Befahrung vermiesen. Für diesen Fall bieten sich bestens Schokoriegel, Kekse, Cracker oder andere kleine leichte Mahlzeiten an. Für längere Touren sollte man dann schon etwas mehr einplanen, da der Kalorienverbrauch durch viel Laufen, Kriechen und Klettern nicht zu unterschätzen ist. Wer dann nichts zu Essen dabei hat, wird schlecht gelaunt und unkonzentriert. Dazu bietet sich eigentlich alles erdenkliche an was man auch für ein Picknick einpacken würde. Belegte Brötchen, Äpfel, Bananen eigentlich alles was das Herz begehrt. Denn, der unschlagbare Vorteil ist ja nun einmal, im Berg braucht man keinen Kühlschrank. Kalt genug ist es, so dass auch nichts schlecht wird. Allerdings gibt es meistens eine hohe Schimmelsporen- und Luftfeuchtigkeitskonzentration, darum sollten Lebensmittel davor zum Beispiel in einer Plastikdose geschützt werden, ansonsten kann der beste Schmaus schnell ungenießbar werden. Im Falle sehr ausgedehnter Touren die eine Länge von 10 Stunden weit überschreiten können, kann man, wenn es die Gepäcklast noch zu lässt, auch einen Gaskocher und Outdoor Tüten-Nahrung und das entsprechende Wasser bei sich führen. Diese Variante der Verpflegung ist jedoch sehr mühsam, da Kochgeschirr, Wasser und andere Utensilien mitgenommen werden müssen, die alle ins Gewicht fallen. Wem das alles zu langweilig und kulinarisch nicht wertvoll genug erscheint, auch das Grillen Untertage erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Dabei ist jedoch immer darauf zu achten, herrscht genug Bewetterung für eine ausreichende Belüftung? Gibt es keine Gefahr durch eventuell brennbare Gase? Ist der Raum/Stollen groß genug damit ausreichend Sauerstoff vorhanden ist? Gefährde ich damit keine natürlichen Höhlenbewohner wie Siebenschläfer oder Fledermäuse durch Rauch oder offenes Feuer? Sollte all dies erfüllt sein, und man nimmt alles, wirklich alles an Essen und Müll, Kohle usw. mit, sollte einem Barbecue der anderen Art nichts im Wege stehen. Als nächstes, was sonst, Wasser! Oder alles andere erdenkliche an Getränken, außer Alkohol, dazu später mehr, sollte in ausreichender Menge mitgenommen werden. Bei starker sportlicher Betätigung, dazu zählen auch einige Kilometer Fußweg untertage, muss, wie einem sonst auch immer angepriesen wird, genug getrunken werden. Bier oder andere alkoholische Getränke sind in diesem Fall vielleicht nicht immer die beste Wahl, was aber jedem selbst überlassen bleibt. Es ist nicht die Rede davon nicht ein oder zwei Bier bei einer Pause trinken zu dürfen, sondern vielmehr hat es die Realität gezeigt, dass es Leute gibt, die Bier für ihr einzig angebrachtes Getränk Untertage halten und dieses dann auch in der dem entsprechenden Menge zu sich nehmen bei Durst. Das ist im Endeffekt nicht nur eine Gefährdung ihrer selbst, sondern auch eine unnötige Gefährdung anderer Personen! An dieser Stelle nun zum zweiten Aspekt der Verpflegung Untertage. Jeder der seine schwere Ration in den Berg hineintragen kann, kann auch die erleichterten Verpackungen wieder mit raus nehmen! Leider scheint es schon lange nicht mehr im Interesse jeden Befahrers zu liegen eine Grube oder andere Örtlichkeit unter der Erde so ursprünglich wie möglich vorzufinden. So empfangen den voll freudiger Erwartung Befahrenden leider vielerorts fast schon Berge von Müll, die den Eindruck einer Anlage um einiges schmälern. Dazu gehören hier zusätzlich auch erwähnt auch Graffitis! Diese ungeschriebene Regel sollte unter allen, die sich unter der Erde rumtreiben und dies als ernsthaftes Hobby betreiben, eigentlich Ehrensache sein. Notfalltasche Die Notfalltasche ist eigentlich nicht vielmehr als ein First-Aid-Kit, mit Pflastern, einigen Mullbinden, sterilen Kompressen, Hansaplast, Rettungsdecke, Schere, Gummihandschuhen und am besten auch noch einigen Schmerzmitteln. Im besten Fall wird diese Tasche nie benötigt, aber die Vergangenheit hat gezeigt, dass es nicht verkehrt ist sie dabei zu haben. Der große GAU kann damit zwar nicht versorgt werden, aber auf so einen Fall kann man sich eigentlich gar nicht vorbereiten. Kleinere Verletzungen und Malheure, wie Schnitte oder Schürfwunden, lassen sich so gut verarzten. Des Weiteren bietet es sich an ein Handy mitzuführen, zwar hat noch kein Netzbetreiber die Marktlücke und Zielgruppe "Befahrer / Grubenarbeiter" ausgemacht, aber im Falle eines Falles ist ein am nächsten Grubenausgang getätigter Notruf schneller bei der zuständigen Stelle, als wenn man erst zur nächsten Telefoniermöglichkeit vorstoßen müsste. Rucksack In dieser Rubrik geht es um das geeignete Transport- und Verpackungsmittel für all die Dinge die man dabei haben sollte. Im Regelfall ist das ein Rucksack der groß genug ist um alle Sachen wie Essen, Ersatzpulli -lampe usw. aufzunehmen. Noch dazu sollte er, wie auch die Kleidung, ruhig mal dreckig werden dürfen und möglichst robust sein. Sollte man vorher wissen es könnte extrem nass oder schlammig werden, aber das Gepäck sollte trocken bleiben, ist es sinnvoll sich einen so genannten Schleifsack beim Höhlenforscher Ausstatter zu kaufen. Dieser ist nicht nur vollständig wasserdicht, sondern auch noch extrem abrieb- und reißfest. Aber auch wesentlich teurer als ein simpler, stabiler Stoffrucksack. Nützliches Was ist nützlich aber nicht unbedingt notwendig im Berg? Da wären Sachen wie, Kabelbinder, Panzertape, Feuerzeug, Reepschnur, Knicklichter, Kreide(abwaschbar), ein Stück Isomatte zum Hinsetzen auf kaltem feuchten Untergrund und Kerzen für gemütliches Pausenlicht. Zwingend notwendig ist aber eine entsprechende Recherche und Planung der angestrebten Tour. Es empfiehlt sich, wenn möglich, einen geeigneten Führer oder zumindest einen Grubenriss mitzunehmen, wobei zumindest letzterer wasserdicht verpackt sein sollte. Auch sollte man sich orientieren können, dies geht zum Beispiel wenn man den Aufbau der örtlichen Gesteinsschichten kennt oder sich besonders markante Wegpunkte genau einprägt. An den Wänden aufgesprühte oder gemalte Wegweiser sind allerdings nicht die feine Art. |