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![]() | Abseilen..... Nachdem es auf der Startseite schon erwähnt wurde, soll dieser Artikel ein wenig über praktische Übungen sowie angewandte Seiltechniken gehen, die praktischerweise nicht nur auf, sondern auch für alle Mitbegeisterten im Berg von großem Nutzen sein können. Sicherlich kennen einige Leser folgende beispielhafte Erfahrungen aus der eigenen Vergangenheit. Eine unbekannte Lokalität mit einfachem Einstieg die grandiose Eindrücke und Bilder in sich birgt. Doch auf einmal stehen alle um das große Loch eines alten Schachtes, in und um dem auch weit und breit keine Fahrte auszumachen ist. In diesem Augenblick sind schon so manche Touren zu einem Tiefpunkt gelangt, weil die gesamte Gruppe in Ermangelung von Ausrüstung, Wissen und praktischer Erfahrung im Umgang mit Seiltechniken eine wunderbare Befahrung so unbefriedigend beenden musste. Allerdings ist auch niemandem damit geholfen, wenn während einer langen Befahrung, lediglich ein Teil einer Gruppe an dieser Stelle weiter kommt. Aus diesem Grund ist es beim Team Schwarzbefahrer.com seit längerer Zeit das Ziel einiger Bergsport begeisterter Mitglieder, ihren Mitbefahrern ebenfalls grundlegende Kenntnisse zu vermitteln. Dazu gehören ganz banale Dinge, wie das richtige und sichere Anlegen eine Klettergurtes, das Üben von Knoten wie dem Achter und einige andere theoretische Sachen. Ist mein Karabiner zugeschraubt? Gurt richtig geschlauft? Seil und Geräte und funktionstüchtigem Zustand? Seilfixpunkt fest und in der Regel doppelt abgesichert? Und zuletzt, hat mich mein Partner zusätzlich überprüft was diese Belange angeht? Das eigene Leben hängt im Zweifelsfall einige hundert Meter an einem dünnen Seil über dem Abgrund. Daher sollte Routine, die einen in trügerische Sicherheit wiegt, vermieden werden, und vier Augen sehen mehr als zwei. Nachdem mittlerweile weitestgehend alle Mitglieder eine eigene Ausrüstung besitzen und sich mit dieser Theorie befasst haben, ging es vor einiger Zeit mal wieder an eine praktische Übung. Schließlich will man letztendlich mit all dem Kletterkram ja eines haben, Spaß! Als Trainingsort wurde eine senkrechte Felsformation gewählt, mit ca. 35 metern Höhe genau richtig zum Üben. Gesagt getan, war das Seil schnell fixiert und der Spaß konnte beginnen. Rund zwei Stunden später traten dann alle entspannt den Rückweg an.Mancher noch mit leicht wackeligen Knien aber einigem Stolz in der Brust diese mentale Hürde gemeistert zu haben, anderer mit guter Laune, wenigstens mal wieder ein bisschen im Seil gehangen zu haben. Denjenigen, die hier eine Einweisung in die kleine Knotenkunde oder Anleitungen zu Abseiltechniken vermissen, sei gesagt, dass es für uns an dieser Stelle unmöglich ist diese Dinge zu vermitteln. Außerdem sollte Solches stets praktisch gelehrt werden, so manchen Fehler macht man nur ein einziges Mal. Wer ernsthaftes Interesse hat, der kann uns gerne mit entsprechendem Vermerk über die Schwarzbefahrer emailadresse kontaktieren. ![]() Dieser Text soll nicht zum Benutzen von Klettergerät ohne vorherige fachkundige Einweisung animieren. Bei dieser Übung wurde genau darauf geachtet, dass keine Schäden an Mensch, Natur oder sonstigem Material auftraten. Zum Anschlagen des Seiles wurde ein bestehendes Geländer genutzt. Wir warnen ausdrücklich vor den Gefahren, die diese Art der Freizeitgestaltung in sich birgen kann. |